Newsdetail

"Flüsterschornstein" für die Sanierung

Von: Mathias von Bredow

Jetzt auch bei Altbauten: Neues System zur Querschnittsverminderung alter Schornsteine lässt Umrüstung auf Heizanlagen mit nachwachsenden Rohstoffen zu / Keramik-Sanierungssystem mit W3G-Klassifizierung erhält DIBt-Zulassung / Geeignet für alle Feuerstätten und Brennstoffe / Hervorragende Schalldämmwerte reduzieren Geräuschübertragung der Heizung.


München / Waldsassen / Schirnding (prs). – Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen liegt im Trend. Beim Neubau werden daher häufig die dafür geeigneten Heizanlagen und Schornsteine von Beginn an mit eingeplant. Wie aber sieht es bei den Bestandsimmobilien aus, wenn der Bauherr nachträglich auf alternative Brennstoffe wie z. B. Pellets umrüsten will? Mit dem neuen Keramik-Sanierungssystem Kerasan Plus stellte die Ziegelwerk Waldsassen AG Hart Keramik, Waldsassen/Schirnding, auf der BAU (17. – 22. Januar 2011 in München) eine umfassende Problemlösung für Altbauten vor. Das Produkt ermöglicht die Querschnittsverminderung (Sanierung) des bisherigen Schornsteins bis hin zur höchsten Qualifizierung nach W3G. Alle erforderlichen Prüfnachweise sind bereits erbracht worden. Damit erhält Kerasan Plus die Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt). Das System ist geeignet für alle Feuerstätten und Brennstoffe und gilt daher als zukunftssicher.

Das für Kerasan Plus verwendete Multikeram-Schornsteinrohr erlaubt die Sanierung aufgrund geringer Wandstärken auch bei schwierigen Platzverhältnissen. Das Versetzen der jeweils ein Meter langen Muffen-Keramikrohre erfolgt mit Hilfe einer Seilwinde vom Dach aus bequem und zeitsparend. Es bietet die für W3G-Systeme geforderten Materialeigenschaften wie Korrosions- und Temperaturbeständigkeit sowie Feuchteunempfindlichkeit auch nach einem Rußbrand. Das Schornsteinsystem reduziert ferner wegen seiner guten Schalldämpfung erheblich die Geräuschübertragung der Heizanlage oder anderer Lärmquellen im Haus und kann daher als „Flüsterschornstein“ bezeichnet werden. Je nach Größe des vorhandenen Schornsteinschachts und des erforderlichen neuen Querschnitts ist eine zusätzliche Dämmung des neuen Keramik-Schornsteinrohres im Schacht möglich. Gleiches gilt für die Zufuhr von Verbrennungsluft als Luft-Abgas-System (LAS bzw. LAF für feste Brennstoffe) nach der Sanierung.

Hart Keramik stellt das Multikeram-Schornsteinrohr als einziger Anbieter in einem keramischen Extrusionsverfahren her, auch plastisches Pressverfahren genannt, das dem Produkt eine besonders gute Verarbeitbarkeit verschafft. Dem Verarbeiter bringt dies beispielsweise beim nachträglichen Feuerstättenanschluss zusätzliche Sicherheit. Ob im Neubau oder nach der Sanierung - als echter Multifunktionsschornstein macht das Multikeram-System mit der Klassifizierung W3G moderne, modulare Heizkonzepte möglich, eine Kombination aus Zentralheizung im Keller, Kamin- oder Kachelofen in den Wohnräumen und Solarzellen auf dem Dach. Je nach Jahreszeit oder Witterungslage kann die benötigte Wärme kostensparend aus unterschiedlichen Energiequellen kommen. Die Pellet-Zentralheizung, einer der wichtigen Bausteine zur Anerkennung als Energieeffizienzhaus, kann nach Ansicht von Experten am besten auf Basis eines W3G-Schornsteinsystems realisiert werden.


Grafik Kerasan Plus

Was tun, wenn der Bauherr nachträglich auf alternative Brennstoffe umrüsten will? Mit dem neuen Keramik-Sanierungssystem Kerasan Plus stellte die Ziegelwerk Waldsassen AG Hart Keramik, Waldsas-sen/Schirnding, auf der BAU 2011 eine umfassende Problemlösung für Altbauten vor. Das Produkt ermöglicht die Querschnittsverminderung (Sanierung) des bisherigen Schornsteins bis hin zur höchsten Qualifizierung nach W3G und ist geeignet für alle Feuerstätten und Brennstoffe. Das für Kerasan Plus verwendete Multikeram-Schornsteinrohr erlaubt die Sanierung aufgrund geringer Wandstärken auch bei schwierigen Platzverhältnissen. Das Versetzen der jeweils ein Meter langen Muffen-Keramikrohre erfolgt mit Hilfe einer Seilwinde vom Dach aus bequem und zeitsparend. Foto: prs / Waldsassen



Dateien:
BU_KerasanPlus-BAU.rtf43 K
PI_Kerasan_Plus.doc29 K
Grafik_KERASAN_plus.jpg1.7 M