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Schornsteinsystem mit "Weitblick"

Von: Mathias von Bredow

Neuvorstellung auf der BAU: Hart-Keramikrohr mit 300 Millimeter Durchmesser für W3G-Schornsteinsysteme / Uneingeschränkte Verwendungsfähigkeit für Biomasse-Heizanlagen von Kommunen, Industrie- oder Landwirtschaftsbetrieben / Heizen mit regenerativen Brennstof-fen liegt voll im Trend


München / Waldsassen / Schirnding (prs). – Heizen mit Biomasse ist Trumpf - nicht nur private Bauherren stellen ihre Energieversorgung vermehrt auf nachwachsende Rohstoffe um. Bei Kommunen, Industriebetrieben und Landwirtschaft geht der Trend mittlerweile im Einklang mit dem Energiekonzept der Bundesregierung in die gleiche Richtung. Dort werden vermehrt in leistungsstarken Heizanlagen ab 100 kW beispielsweise Hackschnitzel oder biologische Verwertungsreste verbrannt. An die Schornsteinsysteme stellt dies besondere Herausforderungen: Sie benötigen zum einen die erforderliche Nennweite für die Abgasführung von Großfeuerstätten, zum anderen müssen sie hohe Temperaturbeständigkeit und Feuchteunempfindlichkeit auch nach einem Rußbrand vorweisen. Zur BAU (17. – 22. Januar 2011 in München) stellte die Ziegelwerk Waldsassen AG Hart Keramik, Waldsassen / Schirnding, ihr neues Keramikrohr Multikeram 300 vor. Es hat einen Durchmesser von 300 Millimeter und ist geeignet für W3G-Schornsteinsysteme.

„W3G-Systeme haben für gewöhnlich eine Nennweite von 120 bis 250 Millimeter. Damit lassen sich im Bereich von Ein- und Zweifamilienhäusern ohne Probleme alle Arten von Feuerstätten mit allen Brennstoffen betreiben. Für größere Biomasse-Anlagen reichen diese gebräuchlichen Durchmesser allerdings nicht mehr aus“, erläuterte Vorstand Anton W. Hart. Multikeram 300 bietet jetzt auch für diese Anwendungen eine Lösung. Das Schornsteinsystem erfüllt die notwendigen Materialkriterien nach W3G und ermöglicht so den uneingeschränkten Einsatz regenerativer Brennstoffe in Großanlagen. Trotz seiner größeren Nennweite besitzt das Keramikrohr weiterhin die gewohnte und verarbeiterfreundliche Baulänge von einem Meter. Hart Keramik stellt das Multikeram-Schornsteinrohr als einziger Anbieter in einem keramischen Extrusionsverfahren her, auch plastisches Pressverfahren genannt, das dem Produkt eine besonders gute Verarbeitbarkeit verschafft.

Durch die Weiterentwicklung des Multikeram-Systems mit größerem Durchmesser will das Unternehmen künftig ein weiteres Marktsegment erschließen. Das neue Produkt stellt eine umfassende Lösung für das Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen auch bei großen Heizanlagen dar – „es ist damit ein wichtiger Baustein für das energieeffiziente Bauen und die umweltbewusste Schonung von Ressourcen“, so Hart.


Multikeram 300

Heizen mit Biomasse ist Trumpf - in leistungsstarken Heizanlagen ab 100 KW werden beispielsweise Hackschnitzel oder biologische Verwertungsreste verbrannt. An die Schornsteinsysteme stellt dies besondere Herausforderungen: Sie benötigen zum einen die erforderliche Nennweite für die Abgasführung von Großfeuerstätten, zum anderen müssen sie hohe Temperaturbeständigkeit und Feuchteunempfindlichkeit auch nach einem Rußbrand vorweisen. Zur BAU 2011 stellte die Ziegelwerk Waldsassen AG Hart Keramik, Waldsassen / Schirnding, ihr neues Keramikrohr Multikeram 300 vor. Es hat einen Durchmesser von 300 Millimeter. Das Schornsteinsystem erfüllt alle notwendigen Materialkriterien nach W3G und ermöglicht den uneingeschränkten Einsatz auch für große Biomasse-Heizanlagen. Foto: prs / Waldsassen



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